|
Föderation EN Do 05.03.2026 11:21:21 Hey @Vivaldi - the latest version of your browser is causing problems with LinkedIn (or vice versa). When I press space while writing posts, LinkedIn freezes, and the footer pops out. I turned off Space for fast forward, and it fixed the issue. I am writing to you so you will probably check what is going on, I'm not sure Microslop will. |
|
Föderation DE Mi 04.03.2026 18:49:00 „Wenn du Microsoft boykottierst, warum nutzt du dann ein Android-Handy!?“ Dieser sarkastische Kommentar ist kein Argument. Er ist ein Trick. Denn er suggeriert: Entweder du passt dich kritiklos an – oder du verzichtest auf alles. Beides ist gelogen. Es gibt eine dritte Option. Die Schlaumeier sind gerade wieder auf LinkedIn aktiv. Ihre Argumentation geht so: „Wenn Du Dienst XY aus ethischen Gründen nicht benutzen willst, dann müsstet Du auch auf die Dienste A, B, C, D, E, F, G, H, I, J verzichten. Das machst Du nicht. Deswegen bist Du ein Heuchler.“ So schießen sie bspw. gegen Open-Source oder, dass man Konsequenzen aus der Kritik an Open AI zieht. Der moralische PurismusNeulich schrieb einer:
Das ist kein Aufruf zur Ehrlichkeit. Das ist die Kapitulation vor dem System. Denn wer „Deal with it“ sagt, akzeptiert nicht nur die Verhältnisse – er verteidigt sie.“ Ja, die digitale Welt ist kaputt. Bei Big-Tech ist Ausbeutung kein Bug, sondern Businessmodell. Das Problem ist nicht, dass diese Konzerne „böse“ sind. Das Problem ist, dass sie genau das tun, wie sie sollen: Als Profitmaschinen behandeln sie Menschen, Demokratie und Planet als Kollateralschaden. Ethik? Ein Feigenblatt. Verantwortung? Externalisiert. Und wir? Eingebunden in ein System, das uns weismachen will, wir hätten keine Wahl – während es uns gleichzeitig die Illusion von „Freiheit“ verkauft, solange wir brav klicken, scrollen, kaufen. „Deal with it!“ – das ist das genaue Gegenteil von dem, was Adorno mit „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“ meinte. Sein Satz war keine Aufforderung zur Resignation, sondern eine Diagnose: In einer kaputten Welt gibt es keine unschuldigen Lösungen – aber das heißt nicht, dass wir aufhören sollen, nach besseren zu suchen. Wer „Deal with it“ sagt, kapituliert nicht vor der Realität – er kapituliert vor der Möglichkeit, sie zu ändern. Und genau das will das System: dass wir unsere Wut runterschlucken und weitermachen wie bisher. Warum Verzicht keine Lösung istWer kann sich leisten, auf alle Big-Tech-Tools zu verzichten? Die Tech-Milliardäre, die ihre Kinder von Bildschirmen fernhalten – während sie den Rest der Welt in ihre Plattformen locken? Verzicht ist eine privilegierte Haltung. Die Journalistin Kashmir Hill hat es vor ein paar Jahren einmal versucht, nacheinander auf alle Amazon, Google, Microsoft, Apple und Facebook zu verzichten. Schon das hat ihr Leben sehr kompliziert gemacht – auf alle gleichzeitig zu verzichten ist praktisch unmöglich. Für uns muss deswegen Tech-Nutzung immer widersprüchlich bleiben. Und selbst wenn du auf alles verzichten könntest, ändert das nichts an den Machtverhältnissen. Verzicht ist individuell – das Problem ist strukturell. Individuelle Moral reicht nicht aus, um gesellschaftliche Widersprüche aufzulösen. Oder, um es auf die Idee des „Moralischen Dreiecks“ zu projizieren: Konsumentenethik alleine reicht nicht. Der Markt allein regelt es nicht. Wir sind auf den Gesetzgeber und auf Unternehmen angewiesen, die ein Interesse an ethischem Handeln haben. Die Dritte Option: „Kritische Teilhabe“Wenn Unterwerfung unethisch und Verzicht unmöglich ist – was bleibt uns dann als Bürgerinnen und Bürgern? Die Antwort: Kritische Teilhabe. Wir können das Falsche nicht verlassen, aber wir können in ihm so leben, dass es nicht auch noch Recht bekommt. Dazu können wir uns partiell verweigern und nur bestimmte Tools nutzen (z. B. Signal statt WhatsApp oder Nextcloud statt OneDrive). Was signalisiert, dass nichts alternativlos ist. Wir können die Technik entzaubern, indem wir mit unserer Sprache Widerstand gegen die Narrative der Konzerne leisten. Wir meiden verkürzende Formulierungen wie „Der Algorithmus hat entschieden“, sondern führen aus: „Menschen haben einen Algorithmus so programmiert, dass er XY begünstigt.“ Wichtig ist es auch, Alternativen sichtbar zu machen, indem wir in jedem Projekt fragen: „Gibt es eine Open-Source-Alternative?“ Kritik wird dann zum selbstverständlichen Teil solcher Gespräche. Jedes Mal, wenn ein Big-Tech-Tool Probleme macht, können wir diese Kosten benennen: „Wäre das mit einer Alternative passiert?“ Das macht Abhängigkeiten bewusst. Es hilft auch in Social Media nicht nur Kritik an Big Tech zu posten, sondern zu sagen: „Hier ist, was ich stattdessen nutze. Und das funktioniert für mich super!“ Das schafft Handlungsoptionen für andere. Was ich selbst tue (und wo ich scheitere)Ich nutze ein Android-Smartphone. Es nervt mich, aber ich nutze es – weil es praktisch ist, und weil ich (noch) keine praktikable Alternative gefunden habe. Aber:
Das ist kein Verzicht. Das ist Selbstbestimmung im Kleinen. Die digitale Welt ist kaputt – aber sie ist nicht alternativlos. |
|
Föderation DE So 01.03.2026 21:47:42 Bye, bye #LinkedIn. Heute nach über 15 Jahren mein Linked-Konto geschlossen. Genutzt habe ich es sowieso nicht. Im besten Fall habe ich dort alte Bekannte gefunden, deren Kontaktdaten ich sowieso im Adressbuch hatte. Hätte das Konto viel früher schließen sollten, z.B. als sie angekündigt hatten meine Daten für KI-Training nutzen zu wollen und das Opt-Out schön versteckt hatten. |
|
Föderation EN Fr 27.02.2026 02:58:25 Hot take: People are afraid of reacting or replying to AI critiques on LinkedIn for the same reason Trump's cabinet meetings are full of sycophantic praise for the president. |
|
Föderation DE Di 24.02.2026 08:14:23
👉 https://thelocalstack.eu/posts/linkedin-identity-verification-privacy/ |
|
Föderation DE Fr 20.02.2026 21:32:55 |
|
Föderation DE Mo 16.02.2026 13:02:00 SPD-Vorschlag: Social-Media-Regeln auch für Erwachsene LinkedIn-Angeberei und AI Slop sind für Erwachsene fast genauso problematisch wie für Jugendliche, meint Eva-Maria Weiß. #Instagram #IT #Jugendschutz #LinkedIn #SocialMedia #TikTok #news |
|
Whalebird · Sa 07.02.2026 22:12:34 Warum eigentlich nutzt eine gewisse #Arbeitsagentur kein Konto auf social.bund.de? Immerhin ist das eine offizielle #Fediverse-Instanz des Bundes, betrieben von der Bundesbeauftragten für den #Datenschutz und die #Informationsfreiheit (#BfDI). Stattdessen tummelt sich die gewisse #Arbeitsagentur laut Angaben auf deren Website in anderen Gewässern: #Xing, #Kununu, #LinkedIn, #Instagram, #Facebook, #YouTube. Da fehlt mir etwas, wenn ich auch die Präsenz auf Jobportalen u.ä. nachvollziehen kann... was allerdings nur auf einen Teil der angegebenen vorgeblich "sozialen Medien" darstellt. https://social.bund.de/ |
|
Föderation EN Mi 04.02.2026 08:31:49 So I see #Nolto doing the rounds as a supposed #OS #LinkedIn alternative Judging from the Codeberg issues [1] and the self-professed ignorance of the prompter about fundamentals of federation and software dev [2], it seems highly likely that Nolto is vibe-coded Superficially feature-rich but lots of loose ends and basic errors, this is a privacy and security disaster waiting to happen — I would not touch this with a barge-pole 😬 [2] https://codeberg.org/Tensetti/Nolto/issues/31#issuecomment-10292844 Medien: 2
|
|
Föderation DE Di 03.02.2026 16:00:50 Eigentlich will ich auch #LinkedIn nicht mehr haben. Gibt es eine sinnvolle Alternative für einen professionellen und laberfreien Austausch? Nein, nicht Xing... |