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#fediversum


Föderation DE Di 10.03.2026 20:25:36

Wenn aus Gedanken etwas wächst, das bleibt!

Viele Menschen haben den Eindruck, dass sich der Blick verschoben hat. Erfolg wird häufig daran gemessen, wie schnell etwas wächst, wie viel Aufmerksamkeit es bekommt oder welchen Profit es erzeugt. In dieser Logik bleibt wenig Raum für das, was früher oft im Mittelpunkt stand, die Idee, gemeinsam etwas zu schaffen, das länger besteht als der eigene Vorteil.

Dabei waren viele der Dinge, die unsere Welt geprägt haben, nie nur aus persönlichem Gewinn entstanden. Sie wurden von Menschen getragen, die an eine Überzeugung glaubten – Menschen, die etwas entwickeln wollten, das anderen hilft, Wissen zugänglich macht oder eine Gemeinschaft stärkt. Der Antrieb war nicht nur Erfolg, sondern Bedeutung.

Vollständiger Beitrag:
https://writefreely.linuxat.de/h1-style-color-green-wenn-aus-gedanken-etwas-waechst-das-bleibt-h1

#Gemeinschaft #Menschlichkeit #Miteinander #Zusammenhalt #digitaleWelt
#Digitalisierung #echteBegegnung #HerzundSeele #WärmeundNähe #OpenSource #OpenSourceCommunity #Linux #freiheit #fediversum #fedi #fediverserecht #Foss #diday #BIGTECH #Datenschutz #Datenschutz #Daten #Sicherheit #Europa #Wirtschaft #Technologie

Föderation DE Fr 06.03.2026 12:48:05

OK Leute, wir haben seit einer Woche eine eigene (#Friendica), und ich werde gleich mal ausnutzen, dass ich mir hier längere Posts erlauben darf. Und dazu habe ich einen Anlass, nämlich die aktuelle Ankündigung der @boell Stiftung, sich aus dem herauszuziehen.

Aber kurz zu mir:

Mein Name ist Astrid Hilt, ich bin und führe gemeinsam mit meinem Mann die in , .
Wir sind seit einer gefühlten Ewigkeit in den sozialen Medien aktiv - zuerst auf "Wer-Kennt-Wen" seit 2009 mit einer Firmenseite auf Facebook. Damals hatte ich den Betrieb noch alleine mit einem Helfer in Teilzeit. Heute sind wir zu siebt - vier Steinmetzinnen, zwei Steinmetze und ein Helfer in Teilzeit.

Social Media ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Werbung. Und ich kann es gut verstehen, wenn man sich auf einzelne Plattformen konzentriert und sich aus anderen zurück zieht. Das mache ich selbst auch - aus gutem Grund, auf den ich im folgenden genauer eingehen will.

Die Entwicklung, die ich als Meta-Nutzerin in den letzten Jahren beobachten konnte, war die, dass sich mit dem Aufkommen der Smartphones eine enorme Dynamik in meinem Netzwerk entwickelt hat. Plötzlich konnte man sich mit Leuten austauschen, die man seit vielen Jahren aus den Augen verloren hatte. Gleichzeitig gab es Möglichkeiten, mit Personen aus der Politik in Kontakt zu treten - und zwar bis auf die Bundes- und europäische Ebene. (Ganz zu schweigen von Leuten wie luzifer@23.social, denen man plötzlich über den digitalen Weg laufen kann :smile: )
So bin ich 2013 in die Kampagne - für ein Ende der Gewalt gegen Frauen "geraten". Eine Bekannte war eine der drei Deutschland-Koordinatorinnen. Mit deren moralischer Unterstützung ist es mir, als einfacher Handwerkmeisterin - gelungen, den damals frisch ins Amt gekommenen Justizminister dazu anzustiften, eine Videobotschaft für OBR zu senden. Ihr könnt euch vorstellen, dass diese Aktion mein Verständnis für unsere Demokratie auf ein ganz neues Level gehoben hat: ich wusste vorher nicht, dass sowas möglich ist. Seitdem weiß ich es. Und mit diesem Wissen habe ich 2015 mein Engagement in der gestartet und später für den für , woraus sich entwickelt hat. Wir waren damals mit drei bei im Ministerium und nur vier Monate später haben wir den mit unserer gerockt, für die wir dann das höchst mögliche Votum bekommen haben.
Das sind meine Erfahrungen mit dem Metaversum.
Entsprechend scher habe ich mich mit dem Wechsel getan.
Aber dann kam Trumps zweite Amtszeit und Musks Dünnschiss - auf den ich hier gar nicht weiter eingehen will. Jedenfalls konnte ich inzwischen über den wunderbaren Verein @netzbegruenung erste Erfahrungen mit machen und hatte auch meinen ersten Account auf Mastodon, als mir durch einen Absturz meines Smartphones der Zugang für meine beiden Insta-Accounts abhanden kam, und damit die Arbeit von Jahren ein jähes Ende fand - ausgerechnet, weil ich die Auth-App nicht mehr starten konnte. Gleichzeitig wurde das Metaversum immer mehr von Werbung und KI-Inhalten überflutet, was die Nutzung stetig uninteressanter macht - höchste Zeit also für eine Umorientierung.

Nachdem ich jetzt sehr viel über mich und ausgerechnet Meta geschrieben habe, komme ich jetzt endlich eigentliche Punkt:

Weshalb der Umstieg ins Fediversum?


Für mich und meinen Betrieb ist das die logische Konsequenz aus 17 Jahren Social-Media-Erfahrungen:
Das hört sich jetzt vielleicht platt an, aber es ist mir in der ganzen Zeit nicht gelungen, bis auf zwei oder drei kleine Ausnahmen, etwas über Social-Media zu verkaufen. Das wird sich mit dem Fediversum vielleicht auch nicht von heute auf morgen ändern, aber das Fediversum bietet die Möglichkeit, viel zielgruppenorientierter zu arbeiten, als es über Meta vorstellbar ist.
Ok, als lokaler Betrieb sind wir nicht direkt mit der bundesweiten Heinrich Böll Stiftung zu vergleichen, aber die Landesverbände nutzen diese Möglichkeit ja noch überhaupt nicht. Und das ist sehr schade. Aber dazu komme ich später.

Vor einigen Jahren habe ich eine für mich sehr wichtige Kampagne der Böll-Stiftung entdeckt, nämlich die "Grüne Erzählung vom öffentlichen Raum". Die Beiträge über den digitalen öffentlichen Raum und dessen zunehmende Kommerzialisierung haben mir nachhaltig die Augen dafür geöffnet, wie wichtig Plattformen sind, deren Regulierung bei der Bevölkerung, also bei uns selbst liegen.
Inspiriert von diesem Thema hatte ich einen dieser wilden, revolutionären Ideen, die alles auf den Kopf - oder umgekehrt, vom Kopf auf die Füße stellen können.
Auf Facebook gehen meine Inhalte gerne mal im Getöse - meistens von und über Donald Trump oder einen anderen weißen alten Mann deiner Wahl - unter. Hätten wir aber ein lokales Netzwerk, in dem sich die Leute hier aus der Gegend darüber austauschen, was sie selbst betrifft und interessiert, würde das für mich als Bürgerin einen großen Unterschied machen - als lokaler Handwerksbetrieb wären es Welten!
Diese Idee hat mich dazu bewogen, die Instanz @kiekler-treff.saarland zu gründen, und ja, eine neue Instanz hier aufzubauen ist mühsam - aber ein echtes Netzwerk aufzubauen ist nunmal Arbeit - Das war es auch, als ich vor 22 Jahren meinen eröffnet habe.
Soziale Netzwerke muss man aufbauen und pflegen - und wenn ich mir anschaue, dass die Posts von @boell kaum mehr Likes und Antworten bekommen als meine eigenen hier - auf dieser brandneuen, kleinen Instanz, dann habe ich den Eindruck, dass es dort an dem fehlt, was ich gerne das "saarländische Beziehungsgen" nenne.
Ein Netzwerk braucht Beziehungen und dazu gehört auch, dass man sich Kontakte aussucht, mit denen man Banden knüpft. Wenn man immer nur Beiträge sendet und dann die Reaktionen zählt, ohne sich um echte Interaktion zu kümmern, kann man höchstens Bots und KIs ernten. Alle echten Menschen holt man so nicht ab.
Der Impact von Bots und KIs wiederum ist hier im Fediversum sehr beschränkt. Deshalb ist es, wenn man rein auf Zahlen aus ist, sinnvoll sich hier raus zu ziehen.
Aber schreibt die Böll Stiftung damit nicht genau das ab, was sie mit besagter 'Grünen Geschichte vom öffentlichen Raum' gestartet hat - und das zu einer Zeit, zu der sich Kommerz und Faschismus sich so beängstigend Schulter an Schulter zeigen wie jetzt, wo sich kommerzielle Plattformen über alle Regeln hinweg setzen und gleichzeitig wir Bürgerinnen immer stärker durchleuchtet und reguliert werden sollen und in der die Bundesregierung genau diesen öffentlichen Raum mit Altersbeschränkungen belegen will - Jetzt ist doch genau die Zeit, in der wir diese Geschichte brauchen. Und wer soll sich um sie kümmern, wenn nicht @boell?
Natürlich gibt es Alternativen: wir sehen aktuell an Kampagnen wie und an Formanten wie @funfacts, dass es den Leuten aus dem Herzen spricht. Aber wollt ihr euch da wirklich ausklinken?
Und wieso?
Für mich und meine kleine lokale Instanz wird es jetzt so weiter gehen: Wir knüpfen Kontakte zu bereits bestehenden lokalen Netzwerken und gehen dann Klinken Putzen, um die Kirkeler Leute für den Kirkler-Treff. zu begeistern.
Und vielleicht wird es irgendwann vielen weitere kleine und größere lokale Instanzen geben, untereinander vernetzt sind, und in denen sich die Nutzerinnen so einrichten, wie es für sie gut ist.
Und wer weiß - vielleicht kommt ja irgendwann Böll-Saarland mit dazu.
Wir werden sehen.

Föderation DE Do 05.03.2026 14:26:06

Eigenverantwortlichkeit

Das Fediversum besteht, weil es Menschen gibt, die NICHT bemängelnd und fordernd von der Politik, vom Staat oder ähnlichen erwarten, dass etwas unternommen werden muss, um Facebook, X (Twitter), TikTok, Instagram usw. ausweichen zu können.

Das Fediversum wird in kooperativem Zusammenwirken zwischen freiwilligen und Verantwortung übernehmenden Entwicklern, Administratoren und Nutzern gestaltet. Sie alle zusammen erschaffen sich einfach ihr eigenes Netzwerk, um frei und interaktiv miteinander kommunizieren zu können.

Doch leider gibt es auch seltene Ausnahmen, die fordernd und meckernd der Meinung sind, spezielle Ansprüche stellen zu können. Sie verwechseln Ideenmitteilungen, Anregungen ... und Fragen mit lautstarker Forderung bis hin zu Beschimpfungen und sogar Beleidigungen.
Wie kommen genannte Ausnahmen darauf? Bezahlen sie Geld oder mit Daten? Wie bei oben genannten Netzen? NEIN! Sie haben tatsächlich absolut KEINEN Anspruch auf irgendetwas.

Das musste mal gesagt werden.

media

Föderation DE So 01.03.2026 16:51:57


Du möchtest wechseln oder suchst noch den passenden Dienst?
Einen guten Überblick über mögliche Apps im Fediverse bekommst du hier:
🔗 fediversum.info/

Föderation DE Sa 28.02.2026 16:23:02

So langsam finde ich wirklich gefallen an dem Ansatz von KH & in eine lokale Instanz im zu schaffen

Wenn ich nur jemand aus dem ländlichen Raum damit auch infizieren könnte 😄😬

... Wer kennt noch lokale & gelebte Instanzen ?

@khpape
colearn.social/@khpape/1160287

CC:
@doris @Edulotse

Föderation DE Fr 20.02.2026 06:12:00

Digitale Unabhängigkeit als bewusste Entscheidung

Diese Schritte habe ich bereits vor mehreren Jahren bewusst gesetzt. Schon damals habe ich mich entschieden, mich von den großen Technologieunternehmen zu lösen, da sich früh abzeichnete, in welche Richtung sich die digitale Entwicklung bewegen würde. Die zunehmende Abhängigkeit von wenigen, mächtigen Konzernen erschien mir langfristig weder nachhaltig noch verantwortungsvoll.

Vollständiger Beitrag:
https://writefreely.linuxat.de/freiheit-statt-monopol

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Föderation DE Do 19.02.2026 18:05:00

DIE BIG-TECH Giganten!

Obwohl wir um die Risiken wissen, fällt es uns schwer, uns von den Tech-Giganten zu lösen. Die Gründe sind vielschichtig und liegen nicht in einem einfachen Desinteresse, sondern in einem komplexen Geflecht aus Bequemlichkeit, psychologischen Mechanismen, Politik und gesellschaftlichen Strukturen.

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Föderation DE Mi 18.02.2026 06:24:40

Die Bedeutung der Gemeinschaft in Zeiten der digitalen Welt!

Gemeinschaft war von Anfang an das, was uns Menschen stark gemacht hat. Seit wir um das Feuer saßen, suchten wir Nähe, Teilhabe und Geborgenheit. Wir erzählten Geschichten, lachten miteinander, teilten, was wir hatten. Da entstand Vertrauen und das tiefe Wissen, dass man nie allein ist. Gemeinschaft war immer wie ein wärmendes Licht in der Dunkelheit, ein Ort, an dem man sich sicher und verstanden fühlte.

Vollständiger Beitrag:
https://writefreely.linuxat.de/die-bedeutung-der-gemeinschaft-in-zeiten-der-digitalen-welt

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Föderation DE Di 17.02.2026 06:25:56

Spenden und Mitarbeit in Open-Source-Projekten!

Spenden und Mitarbeit in Open-Source-Projekten sind nicht nur „wichtig“, sie sind existenzielle Notwendigkeiten für das digitale Ökosystem, von dem wir alle abhängen.

Punkt 1. Open Source ist die unsichtbare Infrastruktur der digitalen Welt.

Fast alles, was online funktioniert, läuft auf Open-Source-Software, von Webservern (Apache, Nginx, Caddy) über Programmiersprachen (Python, JavaScript) bis zu Betriebssystemen wie (Linux). Diese Infrastruktur wird oft als „Gemeingut“ betrachtet, aber sie erhält sich nicht von selbst. Ohne Ressourcen verfällt sie, Sicherheitslücken bleiben offen, Projekte stagnieren, Entwickler/innen verschwinden.

Vollständiger Beitrag:
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Föderation DE So 15.02.2026 15:00:03

--Sammler

Innerhalb eines föderierten Systems - ja, genau, in diesem Fall ist natürlich vom föderierten , dem , die Rede - ist es naturgemäß schwierig, einen vollständigen Überblick über Größe, Nutzerstatistiken und technische Details zu erhalten.

Mehrere Projekte sind im unterwegs und sammeln Daten von den einzelnen Instanzen.

Dazu zählt auch , welches vom -Team betrieben wird.

https://fedidb.org

Gesammelte Daten werden grafisch dargestellt und liefern so einen Einblick über Zahlen von Nutzenden, Anzahl von Servern und eingesetzter (serverseitiger) . Auch populäre Konten werden gelistet.

Wohlgemerkt, es handelt sich um eine Sicht auf Basis der zur Verfügung stehenden Daten des Statistiksammlers. Andere erhobene Statistiken mögen davon abweichen.

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